Spekulationen auf Versteuerung von Wettgewinnen in Irland
vom Dienstag den 28. September 2010
In der Regel steckt hinter Spekulation immer ein Fünkchen Wahrheit und die Gerüchteküche ist am brodeln, da Irland scheinbar bald zwei Prozent Steuern auf Wettgewinne verhängen soll.
Der irische Finanzminister, Brian Lenihan, könnte die neue Steuer in naher Zukunft, sehr zum Leidwesen der Online Wett–Unternehmen die Ihren Sitz in Irland haben, einführen.
Ein aktueller Artikel im „Irish Examiner“ enthüllt, dass eine hohe Anzahl an Arbeitsplätzen durch eine solche Einführung betroffen sein könnten und dass mögliche 33% der Wettannahmestellen möglicherweise ihre Türen schließen müssen, wenn die Steuer im Dezember durchgeht.
Irische Wettanbieter sind besorgt, dass eine solche Steuer auf Gewinne sich negativ auf die Popularität von Glücksspielen auswirkt und somit den Betrieb weniger profitabel macht. Es wird angenommen, dass Die Steuer bis zu sechzig Milliarden Euro pro Jahr generieren könnte. Derzeit beträgt die Steuer in Irland 1% für die Betreiber, und es wird davon ausgegangen, dass Wettbetreiber den neuen Prozentsatz in Kauf nehmen werden, in der Hoffnung ihre vorhandenen Kunden behalten zu können.
Der irische Wettanbieter Vereinigung hat seine Bedenken zu diesem Thema geäußert. DIE IBA Vorsitzende Sharon Byrne erklärte: "Wir glauben, dass 400 der 1.200 über Nacht schließen würden. Es würde Arbeitsplätze in der Industrie vernichten." Die Branche beschäftigt um die 6.500 Personen, obwohl der Umsatz in den letzten zwei Jahren bis zu 40% zurückgegangen ist. Die Schuld für diesen deutlichen Rückgang wird der starken Konkurrenz durch internationale Betreiber und dem generellen Rückgang der europäischen Wirtschaft zugeschrieben.
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